Dialog Lucky Lack

Für den professionellen Druck müssen Bilder und Grafiken besonderen Ansprüchen genügen. Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

Die Auflösung

Für die Angabe der Bildauflösung bei Pixelbildern wird die englische Bezeichnung dpi (dot per inch) verwendet. Sie gibt die Anzahl der Punkte pro Inch an (1 Inch = 2.54 cm). Für die Darstellung am Bildschirm – z.B. Internet, PowerPoint, E-Mail – reichen 72dpi aus. Für einen guten Ausdruck am Tintenstrahl- oder Laserdrucker sind 150dpi genügend. Für den professionellen Druck müssen es aber mindestens 300dpi sein. Internetbilder sind deshalb für den professionellen Druck ungeeignet. Ein sicheres Merkmal ist die Dateigrösse. Ein druckfähiges Bild ist relativ gross und kann nicht per E-Mail versendet werden. Dies gilt jedoch nicht für Vektorgrafiken, denn die sind nicht von der Auflösung abhängig.

Das Format

Druckereien arbeiten in der Regel mit den Formaten TIFF und EPS. Andere Bildformate wie JPEG, PSD oder BMP können teilweise ohne Qualitätsverlust auf TIFF oder EPS umgewandelt werden. Word, PowerPoint und Excel sind keine Bildformate.

Die Bildgrösse

Die Bildgrösse entscheidet ebenfalls über die Druckqualität. Pixelbilder können nur sehr eingeschränkt vergrössert werden. Deshalb ist es am besten, wenn das Bild in der Originalgrösse vorliegt.
Ein konkretes Beispiel: Ein Bild, welches in einer Grösse von A4 gedruckt werden soll, hätte im Optimalfall eine Pixelgrösse von 2500x3000 Pixel (4,5 Mio.). 1cm im Druck entsprechen etwa 120 Pixel in der digitalen Vorlage. Eine Vergrösserung mit einem Bildbearbeitungsprogramm ergibt eine Qualitätsverschlechterung und sollte deshalb unterbleiben.

Checkliste

Auflösung von 300dpi

Richtige Bildgrösse

Gebrauchfähiges Format

Für den Druck ungeeignet:

Word-Dokumente

PowerPoint-Dokumente

Internetgrafiken (GIF, JPEG)

PDF in Bildschirmqualität

Mobiltelefon-Bilder

Videokamera-Bilder

Für den Druck bedingt geeignet:

Fotos im JPEG-Format*

CorelDraw-Grafiken**

Digitalkamera-Fotos*

Bilder von der Foto-CD*

* Entscheidend ist die Kompression. Nur eine Reduktion mit höchster Bildqualität ist hochwertig druckbar.

** Die Grafiken müssen in EPS umgewandelt werden. Je nach Aufbau ist dies problematisch.

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