Bildformate
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von digitalen Bildern:
a) Pixelformat (Bitmap)
Das Pixelformat teilt ein Bild in einzelne Bildpunkte auf (ähnlich wie ein Mosaik oder eine Stickerei). Der Computer muss grundsätzlich jeden einzelnen Punkt in seiner Position und in seinem Zustand berechnen.
Das Pixelformat ist vor allem für Fotografien und für Internetgrafiken geeignet.
Vorteile:
Darstellung kleinster Details
Sehr grosse Farbvielfalt
Fotorealistische Darstellung
Nachteile:
Grosser Speicherbedarf
Vergrösserung nur bedingt möglich
Die bekanntesten Pixelformate:
BMP
Windows-Standardformat; besonders geeignet für die Integration von Bildern in Word oder PowerPoint.
GIF
Internetformat mit max. 256 Farben; besonders geeignet für die Darstellung von Logos und Zeichnungen im Internet.
JPEG
Format mit einstellbarer Datenkompression; besonders geeignet für digitale Fotos und die Darstellung von Fotos im Internet.
TIFF
Format mit verlustfreier Kompression; besonders geeignet für den professionellen Druck.
b) Vektorformat
Beim Vektorformat werden grafische Elemente nach mathematischen Formeln errechnet. So benötigt der Computer z.B. bei einem Rechteck nur die Eckpunkte und die Angaben zur Fläche. Das Vektorformat eignet sich insbesondere für Zeichnungen, Illustrationen, Logos und Schriften.
Vorteile:
Geringer Speicherbedarf
Vergrösserung ohne Verlust
Nachteile:
Darstellung kleinster Details zu kompliziert
Fotorealistische Darstellung nicht möglich